Padel Regeln einfach erklärt (Anfänger-Guide)
Das Schöne an Padel ist: Die wichtigsten Regeln hast du in fünf Minuten drauf, und schon nach den ersten Ballwechseln macht es Spaß. Trotzdem lohnt es sich, ein paar Grundlagen zu kennen, bevor du das erste Mal auf dem Court stehst. Hier kommt der kompakte Überblick.
Das Spielfeld
Ein Padel-Court ist 10 × 20 Meter groß und komplett von Glaswänden und Gittern umschlossen. Ein Netz teilt das Feld in der Mitte. Der entscheidende Unterschied zum Tennis: Die Wände gehören zum Spiel. Der Ball darf nach dem Aufspringen im eigenen Feld von der Wand weitergespielt werden – ähnlich wie beim Squash.
Der Aufschlag
Der Aufschlag im Padel ist bewusst einfach gehalten:
- Er wird von unten gespielt (der Ball muss unterhalb der Hüfte getroffen werden).
- Du lässt den Ball einmal auf den Boden aufspringen und schlägst ihn dann diagonal ins gegnerische Aufschlagfeld.
- Wie im Tennis hast du zwei Versuche.
Weil von unten aufgeschlagen wird, hat der Aufschlag nicht die überragende Bedeutung wie im Tennis – das macht das Spiel für Einsteiger:innen viel zugänglicher.
Die Zählweise
Gezählt wird genau wie im Tennis: 15, 30, 40, Spiel. Bei 40:40 (Einstand) muss ein Team zwei Punkte in Folge gewinnen. Sechs gewonnene Spiele ergeben einen Satz (mit zwei Spielen Vorsprung), bei 6:6 entscheidet ein Tie-Break. In der Regel wird auf zwei Gewinnsätze gespielt.
Die Wände richtig nutzen
Hier wird es spannend – und für Neulinge ungewohnt:
- Dein eigener Ball: Springt der Ball in deinem Feld auf und rollt dann an deine Glaswand, darfst du ihn von dort zurückspielen. Das rettet unzählige Bälle, die im Tennis längst verloren wären.
- Wichtig: Der Ball muss immer zuerst den Boden berühren, bevor er die Wand trifft. Ein Ball, der direkt (ohne Bodenkontakt) gegen deine eigene Wand kommt, ist ein Fehler.
- Beim Gegner: Du darfst den Ball absichtlich gegen die gegnerischen Wände spielen – aber er muss vorher im gegnerischen Feld aufgespringen.
Wann ist der Ball „aus"?
Der Ball ist im Aus, wenn er außerhalb des Courts landet oder das Gitter bzw. die Wand auf der gegnerischen Seite direkt trifft, ohne vorher den Boden zu berühren. Berührt der Ball nach dem Aufspringen die Wand – alles gut, weiterspielen.
Doppel oder Single?
Klassisch spielt man Padel im Doppel (zwei gegen zwei). Zu zweit geht es auf dem schmaleren Single-Court im 1-gegen-1 – dazu haben wir einen eigenen Beitrag geschrieben. Die Grundregeln bleiben in beiden Fällen gleich.
Am besten: einfach ausprobieren
Regeln lesen ist das eine – auf dem Court stehen das andere. Nach zwei, drei Ballwechseln sitzt das Prinzip von ganz allein. Bei Padel Village bekommst du Schläger und Bälle vor Ort, du brauchst also keine eigene Ausrüstung für den ersten Versuch.
Jetzt Padelplatz in Soest buchen →
