Warum Padel in Soest gerade durchstartet
Wer in den letzten Jahren in einer größeren Stadt unterwegs war, ist vermutlich schon an einer Padel-Halle vorbeigekommen – oder hat selbst schon mal einen Schläger in der Hand gehabt. Der Sport, eine Mischung aus Tennis und Squash auf einem kleineren, verglasten Court, ist in Spanien und den Niederlanden längst Breitensport und wächst seit einigen Jahren auch in Deutschland rasant. Jetzt kommt er nach Soest.
Was Padel so schnell so beliebt macht
Padel wird fast immer im Doppel gespielt, auf einem Court, der deutlich kleiner ist als ein Tennisplatz. Die Wände gehören zum Spiel dazu – der Ball darf nach dem Aufspringen von ihnen weitergespielt werden. Das klingt zunächst ungewohnt, sorgt aber dafür, dass Ballwechsel selten wirklich vorbei sind, bevor sie richtig begonnen haben.
Der praktische Effekt: Einsteiger:innen haben nach wenigen Minuten echte Rallyes, ohne stundenlang Aufschlag oder Grundschläge üben zu müssen. Genau das erklärt, warum sich Padel so gut für gemischte Gruppen eignet – Freundeskreise, Familien, Kolleg:innen mit ganz unterschiedlichem sportlichem Hintergrund finden hier auf Anhieb ein gemeinsames Niveau.
Warum ausgerechnet jetzt, warum ausgerechnet Soest
Indoor-Padel-Hallen gibt es bislang vor allem in größeren Städten im Ruhrgebiet und Münsterland. Im Kreis Soest und der weiteren Region Süd- und Ostwestfalen fehlte bisher eine moderne Indoor-Anlage – wer den Sport ausprobieren wollte, musste dafür eine längere Fahrt in Kauf nehmen.
Das ändert sich mit Padel Village: Am Overweg 27 in Soest entsteht eine Halle mit zwei Doppel- und zwei Single-Courts, die den Sport erstmals direkt vor die Haustür der Region bringt – für Soest selbst genauso wie für Lippstadt und Werl und die umliegenden Gemeinden.
Drei Sportbegeisterte, eine Vision für Soest
Hinter Padel Village stehen keine Konzernstrukturen, sondern drei Leute aus der Region, die Padel selbst für sich entdeckt haben und diese Begeisterung teilen wollen:
Wer steckt dahinter
Adriano Hüwel, Hannes Terholsen und Andre Michael Herbert haben sich zusammengetan, weil sie überzeugt sind, dass Padel als unkomplizierter Community-Sport genau nach Soest passt: leicht zugänglich, sozial, ohne Vereinsbindung oder lange Einstiegshürde. Ihr Ziel ist eine Halle, in die man auch mal spontan nach Feierabend reinschneit, statt sich vorher wochenlang verabreden zu müssen.
Wo das gerade steht
Aktuell laufen der Innenausbau und die Installation der Courts – die Halle nimmt sichtbar Form an. Der Zeithorizont für die Eröffnung bleibt bei Ende 2026, im Spätherbst oder zum Jahresende. Ein genaues Datum nennen wir bewusst noch nicht, weil sich bei einem Hallenbau dieser Größe immer kurzfristig etwas verschieben kann – sobald es konkreter wird, erfahrt ihr es zuerst auf Instagram.
